Vom Praktikum zum Traumberuf Erzieherin

Cara arbeitet als Erzieherin in der Monet-Krippengruppe. Für die 21-Jährige stand schon früh fest, dass sie diesen Weg einschlagen will: „Schon seit der achten Klasse wollte ich mit Kindern arbeiten. Da habe ich ein Praktikum im Kindergarten gemacht und habe schon damals für mich gesagt: Das möchte ich in meinem Leben machen!“ Im Anschluss an ihre Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin hat sie eine Ausbildung zur Erzieherin absolviert. Zur Starkita kam sie im Rahmen ihrer Ausbildung: „Ich habe ein Praktikum in der Starkita auf der Podbielskistraße gemacht. Als meine Kollegin Irina mir erzählt hat, dass hier ein Platz frei ist, habe ich mich dann auf die Stelle beworben.“


Die Kinder sind ihr Grund, morgens aufzustehen

In der Gruppe übernimmt Cara unterschiedlichste Aufgaben. „Von Windeln wechseln bis hin zum Begrüßungskreis morgens mache ich sehr viel. Gemeinsames Mittagessen, die Kinder schlafen legen, alles was zu einem Krippenalltag dazugehört.“ Im Mittelpunkt steht für Cara und ihre Kolleg*innen dabei die kindliche Entwicklung. Mit unterschiedlichen Bastelangeboten fördern sie die Kinder.
Cara liebt ihr Krippen-Kinder. „Auch wenn sie manchmal kleine Monster sein können, sind sie doch immer ganz süß. Sie sind der Grund, warum ich jeden Morgen motiviert aufstehen und zur Arbeit gehen kann.“

Der Beruf wird unterschätzt

Oft wird der Beruf der Erzieher*in von anderen Menschen unterschätzt. „Viele denken, wir spielen den ganzen Tag nur mit den Kindern und fragen mich, warum ich nach meiner Arbeit müde bin. Aber es ist ja viel mehr als nur spielen.“ Cara erzählt auch, dass viele Menschen nicht nachvollziehen könnten, dass sie auch eigene Kinder haben möchte. Schließlich würde sie ja schon täglich acht Stunden mit den Kita-Kindern verbringen. Auch wenn es manchmal hektisch wird mit 15 Kindern um sie herum, bekommt Cara nie genug von ihrer Arbeit. Die Kinder faszinieren sie einfach: „In letzter Zeit war zum Beispiel die Eingewöhnung mit 15 Kindern eine besondere Erfahrung für mich. Es ist erstaunlich, wie schnell Kinder einen Bezug zu Menschen entwickeln können. Die Eingewöhnung ist schon etwas besonderes.“

Höflichkeit und Charakterstärke sind wichtig

Caras Ziel ist es, den Charakter der Kinder zu stärken und sie bei ihrer Entwicklung zu unterstützen. „Ich möchte ihnen mitgeben, niemals aufzugeben. Egal was es ist, sie sollen es immer weiter versuchen“. Dabei darf jedoch das gute Miteinander nicht zu kurz kommen. „Ich möchte den Kindern besonders Höflichkeit vermitteln. Bitte und Danke zu sagen ist mir sehr wichtig.“