Aus Liebe zu Kindern in den Erzieherberuf

Die Liebe zu Kindern und Menschenkontakt waren für Alina entscheidend, als sie sich die Arbeit in einer KiTa wählte. Bereits in ihrer Schulzeit absolvierte die 25-Jährige verschiedene Praktika in Kindertagesstätten und schon damals merkte sie, dass der Erzieherberuf der Richtige für sie sein würde. Alina ist sozialpädagogische Assistentin und befindet sich derzeit in einer berufsbegleitenden Ausbildung zur Erzieherin. Seit Juli 2017 ist sie in der STARKITA Podbie 251 in einer altersübergreifenden Gruppe tätig und fühlt sich dort sehr wohl.

Abwechslungsreicher Alltag

Zur STARKITA e.V. kam Alina über einen Praktikumsplatz während ihrer Ausbildungszeit. Die interkulturelle Arbeit in unserem Verein sprach sie direkt an. „Für mich war es wichtig ein Teil dieses multikulturellen Teams zu sein.“ Besonders interessant fand sie auch, dass die Kinder unterschiedliche Religionen und Kulturen kennenlernen können. Die Arbeit in der STARKITA e.V. zeichnet sich durch Situationsabhängigkeit aus. „Wir orientieren uns an den Kindern und ihren Interessen. Diese beziehen wir in unseren Alltag mit ein.“ Die Gestaltung des Alltagsablaufs wird demnach auch immer den individuellen Bedürfnissen der Kinder angepasst. Jeder Tag in der KiTa ist aufs Neue sehr bunt, da kein Tag dem anderen gleicht, auch wenn sich natürlich eine Routine eingespielt hat. „Mir gefällt, dass wir eine Struktur haben. Das ist wichtig für die Kinder, damit sie eine Orientierung haben. Mit viel Freude, viel Spaß, viel Bewegung, vielen Erfahrungen.“ Alina hatte sich einen abwechslungsreichen Beruf gewünscht und diesen bei der STARKITA e.V. gefunden. „Wir singen viel, es gibt verschiedene AGs und wir basteln mit den Kindern. Wir bieten vielfältige Sachen an.“ Jeden Tag aufs Neue findet die Sozialassistentin Gründe, weshalb sie ihren Job so liebt.

Kinder lernen auch von Kindern

Da die 25-Jährige in einer altersübergreifenden Gruppe der STARKITA Podbie 251 tätig ist, bemerkt sie täglich, wie die unterschiedlichen Altersstufen miteinander umgehen. Das zu beobachten empfindet Alina als besonders spannend. Die Kinder sind im Alter von einem bis sechs Jahren, was eine sehr große Spanne darstellt. Dennoch können die Kinder von dem gegenseitigen Miteinander profitieren. „Man merkt, wie die Kleinen sich entwickeln und wie sich die Kinder trotz des Altersunterschieds untereinander verstehen und wie viel die Kinder auch voneinander lernen. Wie die Großen sich um die Kleinen kümmern. Wie sich die Kleinen an den Großen orientieren.

Mit Stolz erfüllt

Eines der schönsten Erlebnisse in ihrer Zeit bei der STARKITA e.V. war für Alina das erste Winterfest, welches jedes Jahr von unserem Verein veranstaltet wird. Für die 25-Jährige war das Winterfest eine große Herausforderung, weil alles selbst organisiert ist. Tänze werden eingeübt und zahlreich geprobt. Für sie war diese Veranstaltung eine ganz neue Erfahrung. „Es war sehr schön, ich habe sogar geweint, weil ich so stolz auf die Kinder war, dass sie das alles geschafft haben. Sowas zum ersten Mal zu erleben war sehr schön.“

So sehr Alina ihren Beruf auch liebt, merkt sie im Alltag dennoch, dass es gewisse Vorurteile gegenüber dem Erzieherberuf gibt. „Es ist nicht einfach nur Spielen und Kaffeetrinken. Beim Spielen wird auch die Sprache gefördert und die Kinder lernen durchs Spielen. Alles, was wir tun, das hat einen pädagogischen Sinn. Wir tauschen uns viel mit den anderen KiTas aus und uns ist die Transparenz gegenüber den Eltern auch sehr wichtig.

Teil der kindlichen Entwicklung sein

In der STARKITA e.V. kann Alina den Kindern viele wichtige Werte mit auf ihren weiteren Lebensweg geben. „Die Entwicklung des Kindes zu beobachten und ein Teil davon zu sein ist eine große Freude.“ Die Stärkung der Selbstständigkeit der Kinder, Sprachförderung und auch die Freude am Lernen stehen dabei ganz weit oben auf der Liste, aber auch Wertschätzung sowie Kontaktfreude. „Die Kinder sollen lernen eine offene Art und ein gesundes Selbstbild zu haben. Und natürlich auch die in der Gesellschaft verankerten Werte und Normen zu leben.