Auf Umwegen zum Kita-Job

Natali ist schon seit der Eröffnung der Starkita vor vier Jahren mit dabei. Als sozialpädagogische Assistentin unterstützt sie die Seestern-Gruppe. Nach der Geburt ihrer Tochter entschied sich die gelernte Maßschneiderin für eine berufliche Neuorientierung. Ein Praktikum brachte sie zur Starkita und nach dem Ende ihrer Ausbildung wurde 38-Jährige dann auch von uns übernommen.

„Mein Umfeld hat mir dieses Arbeitsfeld empfohlen”

„Am Anfang habe ich mir diesen Job nicht zugetraut.“, erzählt Natali. „Aber in meinem Bekanntenkreis arbeiten sehr viele in diesem Beruf und sie haben mir dieses Arbeitsfeld empfohlen.“ Nachdem Natali mit ihrer eigenen Tochter viele positive Erfahrungen sammeln konnte, fühlte sie sich sicher genug im Umgang mit Kindern, um diesen Weg einzuschlagen. Heute ist sie sich sicher, dass diese Entscheidung das Richtige war. „Ich bin sehr glücklich, dass ich mich getraut habe, mich auf etwas ganz Neues einzulassen“, sagt sie.

Bei Starkita werden die Mitarbeiter*innen wertgeschätzt

Natali fühlt sich sehr wohl an ihrem neuen Arbeitsplatz. „Das Besondere an der Starkita ist ganz klar die familiäre Atmosphäre und die Transparenz, die wir hier haben. Wir haben Mitspracherecht, wir können Entscheidungen treffen.“ Auch bei Fragen oder Problemen können Natalie und ihre Kolleg*innen auf die Unterstützung der Kita-Leitung und des Vorstands zählen.
Der herzliche Umgang miteinander hat Natali positiv überrascht. Besonders an ihren Geburtstag denkt sie gerne zurück. „Sie haben sich wirklich etwas Besonderes ausgedacht. Es gab eine große Torte von allen Kitas, mir wurden Blumen geschenkt, der Vorstand und alle Kolleg*innen haben mir gratuliert. Das hatte ich wirklich nicht erwartet.“

„Der Erzieherberuf ist mit viel Verantwortung verbunden“

In ihrem neuen Beruf muss Natali auf viele Dinge achten. Sie empfindet das Kita-Team und die Kinder als Gemeinschaft. Entscheidend ist „dass wir fair zueinander sind, wir Probleme und Konflikte lösen können und wir teilen“, sagt sie. Neben dem respektvollen Umgang miteinander ist es Natali wichtig, die Kinder zur Selbstständigkeit zu erziehen. „Bevor sie wegen jedem Problem zu mir kommen, sollen sie erst einmal versuchen, es selbst zu lösen.“
Dass fachfremde Personen ihren Beruf oft unterschätzen, ist für Natali nicht ungewöhnlich. Viele Menschen würden ihren Beruf mit Sätzen wie „Die trinken ja nur Kaffee“ abstempeln. Sie würden nicht sehen, mit wie viel Verantwortung, Selbstdisziplin, Kreativität und Geduld der Erzieherberuf verbunden ist.